Shinrin-yoku, also „Waldbaden“, bedeutet kein Baden im Wasser. Es ist ein ruhiges, achtsames Verweilen im Wald ohne sportliches Ziel.
Shinrin-yoku, also „Waldbaden", bedeutet kein Baden im Wasser. Es ist ein ruhiges, achtsames Verweilen im Wald ohne sportliches Ziel.
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Was die Studien messen
In den Studien wurden unter anderem der Cortisolspiegel, der Blutdruck, der Puls, die Stimmung und subjektiver Stress analysiert. Eine Metaanalyse zeigte niedrigere Cortisolwerte nach dem Kontakt mit dem Wald.
Warum der Wald beruhigen kann
Der Wald verbindet viele Elemente: weniger Lärm, anderes Licht, natürliche visuelle Muster, Bewegung, Düfte sowie Abstand von Arbeit und Bildschirmen.
Wie du ein einfaches Waldbaden machst
Wähle eine sichere Strecke. Gehe langsamer als sonst. Richte deine Aufmerksamkeit alle paar Minuten nacheinander auf die Geräusche, die Lufttemperatur, den Duft, das Licht und den Kontakt der Füße mit dem Boden.
Mach aus der Praxis keinen Test
Wenn du nach 30 Minuten immer noch angespannt bist, bedeutet das kein Scheitern.
Die beste Art der Anwendung
Betrachte den Wald als eine Umgebung, die Erholung erleichtert, nicht als wunderbare Therapie.
Was die Wissenschaft sagt
Systematische Übersichtsarbeiten deuten auf einen kurzfristigen Rückgang von Stressmarkern hin, insbesondere von Cortisol.
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Quellen
- Antonelli M. und weitere. Effects of forest bathing on levels of cortisol. International Journal of Biometeorology, 2019. DOI: 10.1007/s00484-019-01717-x.
Bildungsmaterial. Es ersetzt keine individuelle Diagnose, Psychotherapie oder ärztliche Beratung.