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Geomantie

Früher zog man Striche in den Sand und zählte, ob sie gerade oder ungerade waren. Vier zufällige Figuren — die Mütter — bilden den gesamten Schild, gekrönt von dem Richter, der antwortet.

Das Ergebnis ist symbolisch und dient der Unterhaltung — kein Orakel und keine fachliche Beratung.

Fragen und Antworten

Was ist Geomantie?

Ein seit dem Mittelalter in Nordafrika und Europa bekanntes Orakel. Die Antwort wird aus Figuren mit einem oder zwei Punkten in vier Reihen gelesen.

Wie entsteht der Schild?

Vier zufällige Figuren (Mütter) ergeben vier Töchter; Paare bilden Nichten, daraus entstehen zwei Zeugen und schließlich der Richter. Der Richter ist immer eine der acht „geraden“ Figuren.

Wie lese ich den Richter?

Der Richter ist die endgültige Antwort. Günstige Figuren (z. B. Fortuna Major, Laetitia) sagen Ja, ungünstige (z. B. Carcer, Tristitia) Nein oder Noch nicht.

Ist das eine Vorhersage?

Ein symbolisches Orakel zum Nachdenken. Es zeigt eine Richtung, kein Urteil.

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