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Früher zog man Striche in den Sand und zählte, ob sie gerade oder ungerade waren. Vier zufällige Figuren — die Mütter — bilden den gesamten Schild, gekrönt von dem Richter, der antwortet.
Das Ergebnis ist symbolisch und dient der Unterhaltung — kein Orakel und keine fachliche Beratung.
Ein seit dem Mittelalter in Nordafrika und Europa bekanntes Orakel. Die Antwort wird aus Figuren mit einem oder zwei Punkten in vier Reihen gelesen.
Vier zufällige Figuren (Mütter) ergeben vier Töchter; Paare bilden Nichten, daraus entstehen zwei Zeugen und schließlich der Richter. Der Richter ist immer eine der acht „geraden“ Figuren.
Der Richter ist die endgültige Antwort. Günstige Figuren (z. B. Fortuna Major, Laetitia) sagen Ja, ungünstige (z. B. Carcer, Tristitia) Nein oder Noch nicht.
Ein symbolisches Orakel zum Nachdenken. Es zeigt eine Richtung, kein Urteil.
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