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Element: Feuer

Yoga Nidra: Meridian des Dreifachen Erwärmers

Eine Sitzung für einen Meridian des Elements Feuer. Thema: Gleichgewicht der Wärme in den drei Körperbereichen, Harmonie des Ganzen. Leg dich auf den Rücken, setz Kopfhörer auf und lass dich führen.

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Text der Sitzung zum Lesen

Leg dich bequem hin. Strecke dich aus, schließe die Augen. Lass deine Arme leicht vom Körper abspreizen, die Handflächen zeigen nach oben. Deine Beine liegen entspannt nebeneinander, die Füße fallen natürlich zur Seite. Nimm dir einen Moment, um anzukommen.

Du bist hier. Du darfst loslassen.

Lass einen kurzen Satz in deinem Inneren entstehen. Einen Satz, der heute wahr für dich ist. Vielleicht: *Wärme und Gleichgewicht durchströmen mich.* Sprich ihn still in dir aus, einmal, ohne Druck.

Nun beginnen wir, die Aufmerksamkeit durch den Körper zu führen. Folge einfach den Worten.

Dein rechter Ringfinger. Der kleine Finger der rechten Hand. Die ganze rechte Hand. Das Handgelenk. Die Innenseite des rechten Unterarms. Die Außenseite des Unterarms. Der Ellenbogen. Der Oberarm. Die Schulter. Die Seite des Halses auf der rechten Seite.

Der linke Ringfinger. Der kleine Finger der linken Hand. Die ganze linke Hand. Das Handgelenk. Die Innenseite des linken Unterarms. Der Ellenbogen. Der linke Oberarm. Die linke Schulter. Die Seite des Halses auf der linken Seite.

Der Hinterkopf. Die Schläfen. Die Augenbrauen. Das Gesicht wird weich.

Jetzt wandert die Aufmerksamkeit in die Tiefe. In die Mitte des Körpers.

Der obere Erwärmer – deine Brust, dein Herz, deine Lungen. Nimm wahr, wie es sich dort anfühlt.

Der mittlere Erwärmer – dein Bauch, dein Magen, dein Zwerchfell. Spürst du dort Wärme? Oder Kühle? Einfach bemerken, ohne zu bewerten.

Der untere Erwärmer – dein Becken, dein Unterbauch, die Wurzel deines Körpers. Ruhig und gehalten.

Alle drei Bereiche existieren gleichzeitig. Kein Teil ist wichtiger als der andere. Sie bilden zusammen ein lebendiges Ganzes.

Begleite jetzt deinen Atem. Ohne ihn zu verändern. Beim Einatmen fließt Wärme sanft nach innen. Beim Ausatmen lässt du los, was nicht mehr gebraucht wird. Der Atem verbindet alle drei Bereiche miteinander – von oben nach unten, von innen nach außen.

Lass nun ein Bild entstehen.

Es ist ein warmer Sommerabend. Die Sonne hat sich dem Horizont genähert, ihr Licht ist golden und weich. Du sitzt an einem ruhigen Ort – vielleicht auf einer Wiese, vielleicht auf einer Terrasse aus warmem Stein. Die Luft um dich herum ist still und gleichmäßig temperiert. Nicht zu heiß, nicht zu kühl. Genau richtig.

Vor dir brennt ein kleines Feuer. Die Flammen tanzen leise, ruhig, ohne zu flackern. Du beobachtest sie. Das Feuer gibt Wärme – gleichmäßig, zuverlässig, weder zu viel noch zu wenig.

Du spürst, wie diese Wärme in deine Brust einzieht. Dein Herz öffnet sich ein kleines bisschen. Dann wandert die Wärme tiefer, in deinen Bauch. Du wirst weicher, schwerer, ruhiger. Dann sinkt sie weiter hinab, in dein Becken, in deine Beine, bis in die Zehen.

Dein ganzer Körper ist jetzt gleichmäßig durchwärmt. Oben. In der Mitte. Unten. Alles in Einklang.

Das Feuer brennt weiter vor dir. Still und beständig.

Kehre jetzt zu deinem Satz zurück. Lass ihn noch einmal in dir aufsteigen. *Wärme und Gleichgewicht durchströmen mich.* Sprich ihn still und klar.

Nun beginnt der Weg zurück.

Das Feuer erlischt sanft. Das Bild löst sich auf. Du bist wieder hier, in diesem Raum, auf deiner Unterlage.

Bewege leise die Finger. Dann die Zehen. Strecke dich, wenn dein Körper danach verlangt. Atme einmal tiefer ein und aus.

Öffne langsam die Augen. Lass das Licht herein. Nimm dir einen Moment, bevor du aufstehst.

Du bist vollständig angekommen.

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Dies ist eine Entspannungspraxis, keine Therapie und keine medizinische Beratung. Nicht beim Autofahren hören.