Du musst keine Marathons laufen, damit Bewegung zählt. Der größte gesundheitliche Unterschied liegt oft zwischen „fast nichts“ und „ein bisschen regelmäßig“.
Du musst keine Marathons laufen, damit Bewegung zählt. Der größte gesundheitliche Unterschied liegt oft zwischen „fast nichts" und „ein bisschen regelmäßig".
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Was die WHO empfiehlt
Die WHO empfiehlt 150–300 Minuten moderater aerober Aktivität pro Woche oder 75–150 Minuten intensiver Aktivität, plus kräftigende Übungen mindestens zweimal pro Woche.
Bewegung und Stimmung
In einer großen Netzwerk-Metaanalyse randomisierter Studien zu Depressionen wurden günstige Effekte unter anderem bei Spaziergängen, Joggen, Yoga und Krafttraining beobachtet.
Das beste Training ist das, das wieder im Kalender steht
Ein perfekter Plan, den du nicht umsetzt, ist weniger nützlich als 20 Minuten zügiges Gehen fünfmal pro Woche.
Kraft nach vierzig und später
Widerstandstraining hilft dabei, Muskelmasse und Funktion zu erhalten.
Wie du nach einer langen Pause anfängst
Setze dir eine minimale Schwelle: 10 Minuten Bewegung pro Tag in der ersten Woche.
Was die Wissenschaft sagt
Die Vorteile körperlicher Aktivität sind durch eine sehr breite Datenbasis belegt. Bei der Behandlung von Depressionen zeigen Übungen mittlere Effekte.
Buch zur Vertiefung: Daniel Lieberman, „Exercised"
Quellen
- Bull F.C. et al. WHO 2020 guidelines on physical activity. British Journal of Sports Medicine, 2020.
- Noetel M. et al. Effect of exercise for depression. BMJ, 2024. DOI: 10.1136/bmj-2023-075847.
Bildungsmaterial. Es ersetzt keine individuelle Diagnose, Psychotherapie oder medizinische Beratung.