Nicht jeder Park ist gleich. Immer häufiger fragen Forschende nicht nur, wie viel Grün wir sehen, sondern auch, wie artenreich die Orte sind, an denen wir uns aufhalten.
Nicht jeder Park ist gleich. Immer häufiger fragen Forschende nicht nur, wie viel Grün wir sehen, sondern auch, wie artenreich die Orte sind, an denen wir uns aufhalten.
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Grün ist nicht nur der Anteil an Bäumen.
Zwei Orte können eine ähnliche Vegetationsfläche haben, sich aber in der Anzahl der Arten unterscheiden.
Was wir heute wissen.
Systematische Übersichten weisen auf Zusammenhänge zwischen Grünflächen und Gesundheit sowie Wohlbefinden hin. Neuere Arbeiten versuchen, die Rolle der Biodiversität herauszuarbeiten.
Möglicher Mechanismus: Neugier und „sanfte Faszination“
Eine vielfältigere Umgebung bietet mehr sanfte Reize: Bewegungen von Vögeln, unterschiedliche Strukturen, Gerüche und wechselndes Licht.
Was man in der Stadt tun kann.
Wähle Wege durch größere Parks, botanische Gärten, Flussufer und Gebiete mit vielfältiger Vegetation.
Ökologie und Gesundheit sind nicht dasselbe.
Selbst wenn sich der Einfluss der Biodiversität auf das Wohlbefinden als geringer erweist, bleibt der Schutz biologischer Vielfalt ökologisch wichtig.
Was die Wissenschaft sagt
Übersichtsarbeiten aus dem Jahr 2026 zeigen eine wachsende Studienbasis, doch große methodische Unterschiede begrenzen die Sicherheit der Schlussfolgerungen.
Buch zur Vertiefung: E.O. Wilson, „Biophilia“
Quellen
- Pelizzari N. u. a. Beeinflusst die Biodiversität von urbanen Grünflächen die menschliche Gesundheit? BMC Public Health, 2026. PubMed PMID: 42251307.
- Verknüpfung von öffentlichen städtischen Grünflächen und menschlichem Wohlbefinden. Urban Forestry & Urban Greening, 2021. DOI: 10.1016/j.ufug.2021.127105.
Bildungsmaterial. Es ersetzt keine individuelle Diagnose, Psychotherapie oder medizinische Beratung.